JeriC

Karlheinz und die Kunst.

Auch wenn man es ihm aufgrund seiner fettigen Haare, seiner dreckigen Kleidung und seinem angsteinflößendem Gesichtsausdrucks nicht ansieht, so hat Karlheinz, ein berliner Urgestein, über die Jahre hinweg eine sehr beachtliche Ansammlung wertvoller Kunststücke angelegt.
Seine Sammelleidenschaft begann im Herbst 1981, als er das zeitgenössische Werk “Apfel und Ei in Aspik” für buchstäblich einen Apfel und ein Ei erwarb.
Dass sein Hund “Hund” dieses Kunstwerk verspeiste, führte Karlheinz in eine tiefe Lebenskrise, die 17 Minuten lang anhielt.
Erst die Defäkation von “Hund” gab ihm neue Kraft und den Mut, weiter zu machen. Das Ergebnis dieser Defäkation ist heute in der Pinakothek der Moderne zu begutachten.
Karlheinz sammelte weiter diverse Kunstgegenstände, bis er sich mitte der 1980er-Jahre auf vollkommen neues Terrain begab, indem er sich selbst als Künstler betätigte und Computer in seine Arbeiten einbezog. Diese dienten beispielsweise als Stütze für seine Werkbank, auf der er Kunstwerke anfertigte, die mit Computern nicht das Geringste zu tun hatten.
Seine bevorzugten Materialien waren Fleisch sowie damals noch aus Sovietdeutschland importierte Spreewaldgurken.
Die Werke aus dieser Ära sind leider auf mysteriöse Weise verloren gegangen, während der junge Rainer Calmund eine Ausstellung des aufstrebenden Künstlers besuchte; der Verbleib ist bis heute ungeklärt und beinahre so geheimnisumwoben wie der Verbleib des Bernsteinzimmers.
Als Karlheinz dann 1988 bemerkte, dass er sich in seiner blauen Periode befand, ging er schleunigst zum Arzt. Dieser musste ihm mitteilen, dass er nie wieder als Künstler tätig sein könne.
Um diesen Schicksalsschlag zu verarbeiten, besann sich Karlheinz auf die Anfänge seiner Kunstleidenschaft.
Er begann, wahllos Kunst aus aller Herren Länder zu horten.
Seine Sammlung beinhaltet heute 3 Kunstwerke. Diese fand er ausnahmslos am Straßenrand.
Aber ist ein solch außergewöhnlicher Mann wie Karlheinz nicht sowieso das größte vorstellbare Gesamtkunstwerk?

Nein.


tits or GTFO!

Dave Grohl beweist Eier und unterbricht die Show, um einen “fightenden Fan” höflich hinauszukomplementieren rauszuwerfen.

via ACTUALLY GEE


Spaß mit Hunden.

Warum bin ich eigentlich noch nicht auf die Idee gekommen, die Wirkung von Helium auf Hunde zu testen?


Produkte, die die Welt….. ach, ihr wisst schon: Wild Fire.

Da ich ja neulich Geburtstag hatte und nun offiziell alt bin, schenkte mir meine Freundin eine Auswahl an außergewöhnlichen Getränken. Diese werde ich nun nach und nach testen und euch die Ergebnisse hier präsentieren, denn ihr wisst ja: ich habe mich schon immer für Getränke interessiert.

Spaßeshalber habe ich mich mal dazu entschlossen, das Getränk mal in Videoform zu besprechen, um die Möglichkeiten, die mir mein neuer Computer bietet, zu nutzen. (mein alter Laptop hatte keine Webcam, und ich bin auch leider nicht in Besitz einer Videokamera…)

Fazit: ein durchaus interessantes Getränk, wenngleich ich es nicht zu meinen Lieblingssoftdrinks zählen würde.
Mehr Infos sind auf (imho eher unschönen) Homepage zu finden.


Untertagen – dreh’ den (indie-)SWAG auf.

Ja, ich bin ganz gewiss der letzte aus dem Internet, der das jetzt entdeckt hat, aber ich stieß gerade auf ein meines Erachtens sehr gutes Cover eines schrecklichen Songs (der mir obwohl er schrecklich ist seit 3 Tagen im Kopf herumirrt). Also, hier – Untertagen covert Moneyboy:

(via Hoase)


the computer for the rest of us?

Seit nunmehr 2 Monaten bin ich Apple-Nutzer und ich muss eine ernüchternde Feststellung mit euch teilen: Ein Mac ist auch nur ein PC. Sicher, das stylishe Betriebssystem mit vielen netten Spielereien ist ein Alleinstellungsmerkmal, das minimalistische Design eine Augenweide und die Akkulaufzeit ist für ein Gerät dieser Leistung auch sehr gut, aber auch Macs sind nicht frei von Schwächen. Kleinkram, wie, dass die Tastatur nach einer Woche bereits Abnutzungserscheinungen zeigte, dass das Netzteil jetzt schon zweimal einfach nicht mehr erkannt wurde (nach einem Neustart ging es dann glücklicherweise wieder) und dass ich 2 USB-Ports zu wenig finde (Was mich allerdings auch an meinem altem Notebook störte ;) ) ist zu verschmerzen bzw wahrscheinlich nicht der Normalfall (sollte ich ein Montagsgerät erwischt haben?), aber es fielen mir mehrere Dinge auf, positiv wie negativ; wobei mir die negativen mehr in Erinnerung blieben – schließlich werden Macs überall von fanboys Benutzern über den grünen Klee gelobt, so dass ich recht hohe Erwartungen hatte. Ob die Aussage ‘get a Macintosh‘ wirklich eine gute Antwort auf Computerprobleme ist?
Fangen wir mal an.

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</2010>

2010 ist Geschichte, 2011 ist da. Ich bin – obwohl (oder gerade weil!) dieses Jahr das erste Mal in Bayern – sehr gut hineingekommen und wünsche meinen Lesern ein frohes neues Jahr.
Der traditionelle Jahresrückblick folgt in den nächsten Tagen (oder Wochen).


Neues aus dem Labor

Vor ein paar Tagen war das Kafe Kunst Fest im Kafe Kult, und da ich das Jahresende mit meiner besseren Hälfte verbringe, war ich dort. Im Rahmen dieses Festes nahm ich am Geräuschlabor von Bernd teil, was eine sehr interessante Erfahrung war.

(Fotos von Fiesefalle.de)

Oliver KellerJan BartmannFrau PaulsenMarkus Christ

Ursprünglich hatte ich geplant, als Geräuschquellen diverse Musikinstrument-Apps auf dem iPod touch sowie einen Walkman mit einer leiernden Modern-Talking-Kassette zu benutzen, aber spontan ergab es sich, dass ich von einem Besucher des Kunstfestes eine Kassette mit Walgesängen bekam, die ich in Kombination mit meiner Stimme als Klangerzeuger einsetzte (Der Walkman, den ich dabei hatte, war ein riesiges, uraltes NoName-Gerät vom Sperrmüll, der eine Funktion hat, die mit der Hotline-Funktion früher Sony-Walkman vergleichbar ist). Mitschnitte des Geräuschlabors sind hier zu finden.
Schon allein – aber nicht nur – des Geräuschlabors wegen war das diesjährige Kafe-Kunst-Fest sehr interessant. Ich werde wenn möglich nächstes Jahr wieder hingehen und empfehle euch, es mir gleich zu tun.


das mysteriöse Paket..

Da ich euch in letzter Zeit mit Updates verschont habe, wisst ihr nicht, dass ich seit geraumer Zeit eine Freundin in Bayern habe und mich somit auch relativ oft in der Nähe von München aufhalte. (Naja, so Privatkram wollte ich ja generell nur noch sehr eingeschränkt hier kommunizieren ;) )

Gut, nun wisst ihr es. Dies aber nur als Einleitung, denn als ich Ende letzter Woche von einem solchen Besuch bei ihr heim kam, fand ich in meinem Briefkasten eine Paketbenachrichtigungskarte vor, die schon geraume Zeit dort lag – am folgendem Tag wäre die Lagerungsfrist abgelaufen. Also machte ich mich des Nachts auf den Weg zur Packstation (die sich aus mir unerfindlichen Gründen nicht bei der Post befindet).

Dort holte ich dieses mysteriöse Paket ab…

Unter dem Packpapier befand sich ein weiteres Paket, ebenfalls in Braun und ohne eventuell über den Inhalt Aufschluss gebende Bedruckung, sowie ein Brief, adressiert an mich.

Und was befand sich in diesem Paket?

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Alles wird wie Neu sein…

… denn dieses Blog hat einen neuen Motor, WordPress löst Serendipity ab (Vielen Dank hierfür an Nigg!). Ich werde in den nächsten Tagen mal die alten Artikel entmüllen und ausmisten und ein wenig an der ganzen Sache hier schrauben – ich habe da schon einige Ideen. Ansonsten, auch wenn ich hier in letzter Zeit weniger aktiv bin, bei Facebook und Twitter bleibt ihr über mich auf dem Laufendem :) )