Kennt ihr das? Ein schöner Sommertag, aber keine Freunde und keine Unternehmungen am Start? Wie wäre es dann ganz berndstyle mit einem kleinem Trinkspiel, um auf andere Gedanken zu kommen?
Das sollte eigentlich selbsterklärend sein.
Endlich ist der Sommer im Sauerland angekommen und es stellt sich nur die Frage “Wie lang können wir ihn nun genießen?”. Diese kann ich nicht beantworten, aber immerhin habe ich den richtigen Ohrwurm, um die hier ankommenden Fetzen Sonne zu genießen..
Im Moment sind einige kleinere und auch größere Veränderungen bei mir anliegend bzw im Gange. Zwar noch sehr langsam immerhin, aber nach gefühlten Jahren der Stagnation (Was das eigene Vorankommen angeht) immerhin ein erster Schritt.
Der geneigte Leser wird gemerkt haben, dass sich diese Stagnation auch in der Aufrechterhaltung des Blogbetriebes zeigte bzw. zeigt. Ich bitte dies zu entschuldigen, seit geraumer Zeit konzentriere ich mich tatsächlich eher auf mein Facebook (ACHTUNG: Link geht zu Facebook!)-Profil und vernachlässige das/den Blog zu sehr.
Ich hoffe, dass dieser Zustand nicht mehr allzu lange anhält – ebenso wie ich hoffe, dass auch der Zustand meiner neuen Wohnung (Die allerdings leider immer noch nicht in Berlin liegt) nicht allzu lange anhält. (Und der Zustand, dass ich nur eine defekte Kamera zur Verfügung habe, nur, um die seltsamen Farbverschiebungen in den Bildern zu erklären.
Auch wenn man es ihm aufgrund seiner fettigen Haare, seiner dreckigen Kleidung und seinem angsteinflößendem Gesichtsausdrucks nicht ansieht, so hat Karlheinz, ein berliner Urgestein, über die Jahre hinweg eine sehr beachtliche Ansammlung wertvoller Kunststücke angelegt.
Seine Sammelleidenschaft begann im Herbst 1981, als er das zeitgenössische Werk “Apfel und Ei in Aspik” für buchstäblich einen Apfel und ein Ei erwarb.
Dass sein Hund “Hund” dieses Kunstwerk verspeiste, führte Karlheinz in eine tiefe Lebenskrise, die 17 Minuten lang anhielt.
Erst die Defäkation von “Hund” gab ihm neue Kraft und den Mut, weiter zu machen. Das Ergebnis dieser Defäkation ist heute in der Pinakothek der Moderne zu begutachten.
Karlheinz sammelte weiter diverse Kunstgegenstände, bis er sich mitte der 1980er-Jahre auf vollkommen neues Terrain begab, indem er sich selbst als Künstler betätigte und Computer in seine Arbeiten einbezog. Diese dienten beispielsweise als Stütze für seine Werkbank, auf der er Kunstwerke anfertigte, die mit Computern nicht das Geringste zu tun hatten.
Seine bevorzugten Materialien waren Fleisch sowie damals noch aus Sovietdeutschland importierte Spreewaldgurken.
Die Werke aus dieser Ära sind leider auf mysteriöse Weise verloren gegangen, während der junge Rainer Calmund eine Ausstellung des aufstrebenden Künstlers besuchte; der Verbleib ist bis heute ungeklärt und beinahre so geheimnisumwoben wie der Verbleib des Bernsteinzimmers.
Als Karlheinz dann 1988 bemerkte, dass er sich in seiner blauen Periode befand, ging er schleunigst zum Arzt. Dieser musste ihm mitteilen, dass er nie wieder als Künstler tätig sein könne.
Um diesen Schicksalsschlag zu verarbeiten, besann sich Karlheinz auf die Anfänge seiner Kunstleidenschaft.
Er begann, wahllos Kunst aus aller Herren Länder zu horten.
Seine Sammlung beinhaltet heute 3 Kunstwerke. Diese fand er ausnahmslos am Straßenrand.
Aber ist ein solch außergewöhnlicher Mann wie Karlheinz nicht sowieso das größte vorstellbare Gesamtkunstwerk?
Da ich ja neulich Geburtstag hatte und nun offiziell alt bin, schenkte mir meine Freundin eine Auswahl an außergewöhnlichen Getränken. Diese werde ich nun nach und nach testen und euch die Ergebnisse hier präsentieren, denn ihr wisst ja: ich habe mich schon immer für Getränke interessiert.
Spaßeshalber habe ich mich mal dazu entschlossen, das Getränk mal in Videoform zu besprechen, um die Möglichkeiten, die mir mein neuer Computer bietet, zu nutzen. (mein alter Laptop hatte keine Webcam, und ich bin auch leider nicht in Besitz einer Videokamera…)
Fazit: ein durchaus interessantes Getränk, wenngleich ich es nicht zu meinen Lieblingssoftdrinks zählen würde.
Mehr Infos sind auf (imho eher unschönen) Homepage zu finden.
Ja, ich bin ganz gewiss der letzte aus dem Internet, der das jetzt entdeckt hat, aber ich stieß gerade auf ein meines Erachtens sehr gutes Cover eines schrecklichen Songs (der mir obwohl er schrecklich ist seit 3 Tagen im Kopf herumirrt). Also, hier – Untertagen covert Moneyboy:
Seit nunmehr 2 Monaten bin ich Apple-Nutzer und ich muss eine ernüchternde Feststellung mit euch teilen: Ein Mac ist auch nur ein PC. Sicher, das stylishe Betriebssystem mit vielen netten Spielereien ist ein Alleinstellungsmerkmal, das minimalistische Design eine Augenweide und die Akkulaufzeit ist für ein Gerät dieser Leistung auch sehr gut, aber auch Macs sind nicht frei von Schwächen. Kleinkram, wie, dass die Tastatur nach einer Woche bereits Abnutzungserscheinungen zeigte, dass das Netzteil jetzt schon zweimal einfach nicht mehr erkannt wurde (nach einem Neustart ging es dann glücklicherweise wieder) und dass ich 2 USB-Ports zu wenig finde (Was mich allerdings auch an meinem altem Notebook störte ) ist zu verschmerzen bzw wahrscheinlich nicht der Normalfall (sollte ich ein Montagsgerät erwischt haben?), aber es fielen mir mehrere Dinge auf, positiv wie negativ; wobei mir die negativen mehr in Erinnerung blieben – schließlich werden Macs überall von fanboys Benutzern über den grünen Klee gelobt, so dass ich recht hohe Erwartungen hatte. Ob die Aussage ‘get a Macintosh‘ wirklich eine gute Antwort auf Computerprobleme ist?
Fangen wir mal an.
2010 ist Geschichte, 2011 ist da. Ich bin – obwohl (oder gerade weil!) dieses Jahr das erste Mal in Bayern – sehr gut hineingekommen und wünsche meinen Lesern ein frohes neues Jahr.
Der traditionelle Jahresrückblick folgt in den nächsten Tagen (oder Wochen).
Vor ein paar Tagen war das Kafe Kunst Fest im Kafe Kult, und da ich das Jahresende mit meiner besseren Hälfte verbringe, war ich dort. Im Rahmen dieses Festes nahm ich am Geräuschlabor von Bernd teil, was eine sehr interessante Erfahrung war.
Ursprünglich hatte ich geplant, als Geräuschquellen diverse Musikinstrument-Apps auf dem iPod touch sowie einen Walkman mit einer leiernden Modern-Talking-Kassette zu benutzen, aber spontan ergab es sich, dass ich von einem Besucher des Kunstfestes eine Kassette mit Walgesängen bekam, die ich in Kombination mit meiner Stimme als Klangerzeuger einsetzte (Der Walkman, den ich dabei hatte, war ein riesiges, uraltes NoName-Gerät vom Sperrmüll, der eine Funktion hat, die mit der Hotline-Funktion früher Sony-Walkman vergleichbar ist). Mitschnitte des Geräuschlabors sind hier zu finden.
Schon allein – aber nicht nur – des Geräuschlabors wegen war das diesjährige Kafe-Kunst-Fest sehr interessant. Ich werde wenn möglich nächstes Jahr wieder hingehen und empfehle euch, es mir gleich zu tun.